Der antenne 1 Star-Podcast

Der antenne 1 Star-Podcast

Was bewegt Eure Lieblingsstars? Wir laden sie zu uns ins Studio ein und fragen nach!

Transkript

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00:00:00: Mein heutiger Gast im Antenne-Einstar-Podcast ist Malik Harris.

00:00:04: Ja, Malik kennt ihr vielleicht von seiner Teilnahme beim ESC-Zweißen-Zweiundzwanzig?

00:00:08: Ganz sicher kennt ihr ihn aber von seinem Hit Rockstars!

00:00:24: Der Song der war sozusagen sein Durchbruchsong hat ihn international bekannt gemacht.

00:00:28: dabei und das Hörte im Podcast hat ein richtiger Superstar ihn schon viel früher entdeckt.

00:00:33: Wer das ist, das hat er mir erzählt.

00:00:35: Wir sprechen außerdem viel über seine neue Single Easy.

00:00:37: Da geht es um diese kindliche Unbeschwertheit die einem im Laufe des Lebens manchmal so ein bisschen verloren geht.

00:00:42: Man liegt gelingt es trotzdem sie manchmal wieder zurückzuholen.

00:00:45: Wie er das schafft, das hatte er mir auch erzählt.

00:00:47: Das werde ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren dass das aber natürlich noch längst nicht alles darüber wir gesprochen haben.

00:00:52: deswegen hört unbedingt die Folge.

00:00:54: Ich finde dies total schön geworden und ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei!

00:01:00: Dann

00:01:05: sag ich herzlich willkommen mit Radio Antenne und Star-Podcast.

00:01:08: Malik Harris, schön dass du da

00:01:09: bist.

00:01:09: Ja grüß dich!

00:01:10: Vielen Dank, vielen Dank!

00:01:11: Wie geht's dir?

00:01:11: Sehr gut geht es mir, ich freue mich hier zu sein.

00:01:13: Wie gehts selber?

00:01:14: Mir geht's auch super und ich war gerade muss ich echt mal sagen erstauntest du selber alleine in einem Auto vorgefahren kannst.

00:01:21: das ist total selten.

00:01:22: nochmal Künstler kommen haben ihre Autorage dabei Management und keine Ahnung.

00:01:33: Ich bin ja früher auch oft mal so mit der Bahn gefahren oder so, also mit großem Team habe ich eigentlich nie gemacht.

00:01:40: Das war nie so mein Style irgendwie... Mit der Bahn war ich dann aber so regelmäßig zu spät leider da sich mir dachte jetzt bin ich im Auto, bin beim Auto aber auch immer zu späts.

00:01:48: Also das hat sich nicht so viel verbessert.

00:01:50: Ja aber nicht!

00:01:50: Hier warst du glaube ich sogar zwei Minuten früher da.

00:01:52: Echt?

00:01:52: Ich sprach krass, es gab's noch nie.

00:01:54: Nice

00:01:55: Malig lass uns direkt los.

00:01:56: Weil der Hauptgrund, warum du hier bist ist natürlich deine neue Single.

00:01:59: Die kann man Freitag raus.

00:02:00: Die heißt Easy!

00:02:02: Und ich habe mir gedacht, vielleicht magst du uns mal so ein bisschen auf die gesamte Reise von Easy mitbringen.

00:02:08: Von der Idee

00:02:09: über den Writing-Prozess bis hin zur fertigen Singel?

00:02:11: Ja unbedingt!

00:02:13: Das kann aber lang dauern.

00:02:14: also unterbrechen mich wenn ich zu sehr ins Laban komme oder da kann ich immer sehr viel erzählen über meine

00:02:18: eigene Songs.

00:02:19: Ich hab Easy geschrieben mit Lindgren und Mel von Tanner Die eigentlich in LA wohnen und waren zufällig gerade in Berlin.

00:02:25: Wir haben irgendwie geschrieben und ich dachte mir okay why not?

00:02:27: Da haben wir uns in Raum gesetzt Ich glaub, vier Stunden nur geredet.

00:02:33: Weil die zwei wirklich ultraweise Menschen sind und es war wirklich ... Die sind ein bisschen älter als ich und das war für mich fast wie eine Therapiestunde weil ich hab einfach mal erzählt, wie's mir gerade so geht Und ich habe ganz viel davon erzählt, dass ich zurzeit sehr viel Zeit damit verbringen in einer Nostalgie zu versinken und ich mich ganz viel zurückträume in meine Kindheit.

00:02:52: Das mach' ich öfter mal aber grade in letzter Zeit wurde das echt intensiv.

00:02:56: Es sind glaube ich zwei Punkte, wo ich merke.

00:02:58: Ich werde da ein bisschen melancholisch.

00:02:59: Das ist zum einen wie ich mich selber so ein bisschen verändert habe zu vergleichen mit dem Kind das ich mal war und so ein bissel diese Unbeschwertheit und diese Leichtigkeit von früher so ein bischen verloren gegangen ist im Erwachsener werden Und jetzt mit Gefühlen irgendwie So overthinking und gewissen Sorgen usw.

00:03:18: zu tun haben die Ich oder die Mann als Kind im besten Fall ja gar nicht überhaupt kennt.

00:03:23: Und gleichzeitig auch habe ich festgestellt, dass sich die Welt um mich herum ganz schön verändert hat.

00:03:27: also ich glaube wir merken das alle gerade dass wir in so eine Richtung abdriften die ganz schön gruselig ist.

00:03:32: und da weil diese beiden Dinge so dieses externe und dieses inn mir drin sich so gleichzeitig so angefühlt haben wie Manchmal würde ich mich gerne einfach zurückträumen, als alles noch ein bisschen einfacher war.

00:03:44: Und wir haben die ganze Zeit auf Englisch gesprochen weil die aus den USA eben sind.

00:03:47: Habe ich irgendwie total oft gesagt easy!

00:03:49: Ich habe total oft gesagt ja those days were so easy and things are so easy.

00:03:53: und dann war irgendwann so okay das ist doch eigentlich genau das Wort.

00:03:57: wo dachte du dich gerade so sehnst?

00:03:58: oder?

00:03:59: also haben sie mich gefragt nicht so ja fuck stimmt eigentlich dass es genau das einfach mal diese Leichtigkeit wieder zu spüren.

00:04:04: und so ging das dann los und so haben wir dann diesen Song angefangen zu machen und ich hab dann diesen Text geschrieben Wie so ein Tagebuch eigentlich.

00:04:10: So wirklich vor mich hingeschrieben, when it was so easy can we go back in time?

00:04:13: und so... Und im Schreiben des Songs und das war irgendwie ein ganz schöner Moment auch für mich und das liebe ich auch beim Songs schreiben und beim Texte schreiben.

00:04:21: oft hast du dann so eine Katasesmomenz oder wo du auf einmal sich so Dinge erklären und du denkst oh wow okay jetzt fällt gerade so einen Puzzleteil wo rein und du lernst sowas irgendwie über dich selbst.

00:04:31: und bei mir war es so dass ich für mich festgestellt habe Dieses Kind in uns drin und diese Leichtigkeit, die ist auf jeden Fall noch irgendwo da.

00:04:38: Die verlieren wir oft so im Alltag und in diesem ganzen Gewicht um uns herum.

00:04:41: aber ich glaube wenn wir uns ab und zu mal einen Moment nehmen und dieses Kind mal wieder aufwecken dann können wir diese Leuchtigkeit auch wieder zurückholen.

00:04:48: und das ist eigentlich so die Hauptmessage hinter easy.

00:04:51: Ja was genau ist denn Easy, jetzt noch mal konkreter für dich.

00:04:55: Ist es so irgendwie weniger Verantwortung?

00:04:58: Weniger Selbstzweifel vielleicht auch mehr Zeit oder sowas?

00:05:00: ist das bei dir

00:05:01: alles?

00:05:01: all das also dieses Gefühl von aus der Kindheit als irgendwie alles einfach ... eine gewisse Leichtigkeit hatte.

00:05:09: Ich musste mir nie groß Sorgen machen um große Dinge, das meiste... Also ich hatte zum Glück auch wirklich ne super schöne und unbeschwerte Kindheit Und es gab damals noch keinen Social Media usw.

00:05:18: Das heißt es gab nicht diese ständige Präsenz sein, sich vergleichen mit den Dingen des Ständigen auch wissen was die ganze Zeit überall passiert sondern es war so in meiner kleinen Welt und die Bestand aus Dingen die mich erfüllt haben und gleichzeitig war ich auch in mir drin einfach im Frieden mit mir selbst sozusagen.

00:05:35: Es gab nichts woran ich gesagt habe.

00:05:37: Das nervt mich gerade an mir selbst, das stört mich gerade.

00:05:39: Und diese super selbstverständlich Unbekümmerte ist ein bisschen dieses Gefühl, wonach ich mich so gerade ein bisschen mehr sehne?

00:05:46: Ja macht komplett Sinn!

00:05:47: Ich glaube da können ganz viele mit relating.

00:05:51: Irgendwie ist es aber auch einfach erwachsen werden leider.

00:05:54: Aber natürlich hast du recht mit den äußeren Einflüssen momentan... Ja.

00:06:00: Das

00:06:00: ist eben die Kombination, also das eine ist eben dieses Erwachsenen und dieses ganz normale.

00:06:03: Deswegen sage ich auch, ich glaube dieses Kind ist ja noch da Und das müssen wir einfach ab und zu mal aufwecken.

00:06:08: Ich glaube ich bin auch in so einem komischen Alter.

00:06:09: So diese mitende zwanziger sind halt so ein alter.

00:06:12: Also ich merke es auch total bei den Leuten um mich herum Man isst irgendwie kein kind mehr aber man fühlt sich irgendwie auch nicht so richtig erwachsen.

00:06:28: Stabilitäten, die man früher so hatte und diesen Gegebenheiten extern.

00:06:32: Die halt gerade so wegbröckeln.

00:06:33: Und das ist eben das was auch von außen so ein bisschen diese Instabilität so ein bißchen dafür sorgt dass man sagt Boah ich habe es gefühlt früher klar hat man die Dinge auch weniger aufgenommen aber Früher hatte ich trotzdem das Gefühl, dass auch die Welt um einen herum so ein bisschen simpler ein bisschen einfacher war sozusagen

00:06:47: Ja ja ja Aber würdest du jetzt sagen Easy ist an sich eher ein Mutmacher als Song oder eher so ein ehrlicher Blick auf Zweifel?

00:06:57: Es ist Beides tatsächlich.

00:06:58: Also ich habe extra nicht den Song geschrieben als hey alles super, alles wird gut.

00:07:02: so ungefähr weil es für mich eher so ein... Ich hab das einfach so niedergeschrieben was gerade in mir vorging und in mir In diesem Moment ging halt diese Nostalgie vor allem in mir, hat die Stadt gefunden.

00:07:13: Deswegen ist es schon eher sowas nostalgisches aber das ist eben auch nicht dieses.

00:07:17: hey früher war alles besser Ding weil das finde ich eh kacke.

00:07:19: Das finde ich die falsche Einstellung Sondern dass mehr dieses wir können auch wieder an so einem Punkt kommen.

00:07:24: Wir können diese Leichtigkeit auch wieder schaffen indem wir uns eben auch an dieses Kind in uns drin erinnern Weil dieser Kinder hat auch keine Vorurteile.

00:07:31: Dieses Kind ist auch nicht dass es sagt Ich erwarte was Schlechtes von dir oder ich vertraue dir nicht, sondern ein Kind ist offen der Welt gegenüber und ich glaube auch diese Offenheit müssen wir uns ein bisschen mehr wieder zurückholen.

00:07:42: Weil gerade auch mit Social Media

00:07:43: usw.,

00:07:44: merkt man ja es ist immer mehr Spaltung da!

00:07:46: Es ist immermehr wie gegen die oder ich gegen die sogar... Und ich finde auch da können wir uns etwas mehr an dem Kind in uns drin orientieren und sagen hey, ein bisschen more Offenheiten, ein bissel mehr Liebe und Zuversicht auch den Menschen um uns herum gehen über und deswegen ist das eigentlich das was sich mit easy so ein bisschen teleportieren oder transportieren

00:08:03: wird.

00:08:03: Sehr schöne Message auf jeden Fall.

00:08:06: Wie sieht das bei dir aus?

00:08:07: Also in Momenten musst du dir dann erstmal so wieder in Erinnerung rufen, ah ja warte moment mein inneres Kind hole ich jetzt mal vor oder lass es mal wieder spüren.

00:08:16: oder wie genau sieht das aus dass du dein inneres kind

00:08:18: spürst?

00:08:19: Ja es ist tatsächlich so.

00:08:20: Ich finde das total krass Bei Musik und bei Gerüchen.

00:08:23: Das sind zwei Dinge finde ich die einen sofort in eine andere Zeit transportieren können.

00:08:28: Und gerade bei mir halt mit Musik geht das sehr einfach.

00:08:30: also ich höre wahnsinnig viel Musik, die ich auch als Kind gehört habe.

00:08:33: Ich bin zum Glück auch mit echt guter Musik um mich rum aufgewachsen.

00:08:36: Danke Mama, danke Daddy!

00:08:38: Deswegen ist das für mich ganz einfach.

00:08:40: Ich höre ganz viel von dieser alten Musik mit echt groß geworden bin und da bin ich sofort wieder in diesem Kinder-Mode zurück.

00:08:46: oder auch einfach die Playliste...ich hab noch immer die Playlisten, die sich damals in der Schulzeit gehörte usw.. Da geht es dann ganz schnell, dass die Musik mich dahinteleportiert.

00:08:55: aber es ist auch so

00:08:55: z.B.,

00:08:56: ich hab tatsächlich auch ein kleines Geschenk für euch mitgebracht.

00:08:57: Ich hab' das nur leider im Auto gegessen kleine Nostalgiebox mit so ein paar Sachen aus meiner Kindheit.

00:09:04: Vielleicht kennst du da auch so ein Paar Sachen, ich finde das irgendwie voll cool, so Süßigkeiten und so ein paar kleine Games und sowas man als Kind gespielt hat.

00:09:11: Und das hat bei mir gerade in dieser ganzen Easy-Zeit von diesem Song und so bin ich da öfter mal einfach... Ich bin eigentlich irgendwo vorbeigelaufen und dachte mir, krass, das kenne ich noch aus meinen Kindern!

00:09:19: Habe es dann einfach geholt?

00:09:20: Das hat mich super viel ausgelöst von diesen eigenen Fühlen.

00:09:23: Wie schön!

00:09:23: Was eine tolle Idee.

00:09:25: Noch einmal zurück zu der Musik, die dich sofort zurück katapultiert.

00:09:27: Sag mal einen Song, der überall entsteht.

00:09:30: Oh, da gibt es so viele!

00:09:31: Ich glaube über allen schwierig.

00:09:33: Ganz viel Michael Jackson.

00:09:34: Wir haben super viel Michael Jaxon gehört.

00:09:35: Das war auch die erste Musik, die ich als Kind richtig aktiv bewusst wahrgenommen habe.

00:09:40: Also ich hab ja relativ früh schon angefangen Musik nicht nur so als Hintergrund Geräusch wahrzunehmen sondern wir waren immer als Familie auch Leute, die Musik aufgedreht haben und wirklich drüber gesprochen haben.

00:09:50: Boah, hast du das?

00:09:50: Und fühlst du

00:09:51: das?".

00:09:51: Und ich weiß noch dass Michael Jackson also das History Album... ...das war so das erste Mal wo ich diese Musik auch wirklich ganz, ganz kleines Kind wirklich so gespürt haben.

00:10:00: Mir dachte Boah ich liebe alles was da gerade passiert.

00:10:03: Das heißt ganz viele Michael Jackson Songs aber auch wirklich so ganz alte so Sixties Tracks von irgendwie Otis Redding oder so Sam Cooke und so.

00:10:11: also irgendwie bring it on home to me.

00:10:14: Weiß nicht, ob du das kennst.

00:10:15: Aber es ist auch wirklich ein sehr alter Song.

00:10:16: Vielleicht

00:10:17: bin ich so!

00:10:18: Bestimmt mal gehört auf jeden Fall.

00:10:19: Es ist ein alter Banger und das dann noch auf Platte... Das mache ich gerne mal platte

00:10:23: drauf.

00:10:23: Das habe ich bei Insta bei dir

00:10:24: gesehen?

00:10:25: Ja genau.

00:10:25: Da könnt ihr mal reinschauen.

00:10:26: Das ist echt unterhaltsam.

00:10:28: Da spiele ich auch echt voll viele von diesen ganz alten Tracks und teleportiere mich da selber wieder zurück.

00:10:33: Schön.

00:10:34: Jetzt sind wir sowieso gerade schon in der Kindheit.

00:10:37: Hat da auch dein Wunsch angefangen, dass du mal Musiker werden willst?

00:10:40: oder wann kamen und wie kam das?

00:10:41: Also

00:10:42: tatsächlich schon aber es war immer irgendwie so ein passiver Wunsch sozusagen.

00:10:46: Das war immer das was ich am meisten geliebt habe Musik machen.

00:10:50: Aber irgendwie hab' ich mir nie wirklich ernsthaft vorstellen können Musiker werden könnte sozusagen.

00:10:56: Deswegen war das eigentlich immer die größte Leidenschaft, aber nie was.

00:10:58: wo ich bewusst gesagt habe, das probiere ich jetzt bis ich dann irgendwann so... Das war eigentlich tatsächlich erst nach der kurznachem Abi.

00:11:05: da hab' ich dann auch irgendwie angefangen zu studieren weil es irgendwie alle gemacht haben.

00:11:08: Was hast du

00:11:09: studiert?

00:11:09: Spanisch und Französisch.

00:11:10: Ach krass,

00:11:11: okay!

00:11:11: Ja tatsächlich, aber...

00:11:12: Auch

00:11:12: fertig?!

00:11:13: Nee.

00:11:13: Ich glaub', ich hab ein Examen geschrieben.

00:11:17: Aber das war tatsächlich.

00:11:18: diese Entscheidung kam auch daher dass sich quasi zwischen Abi und dann studieren Anfang diese kurze Zeit.

00:11:24: Da war ich halt ein bisschen lost, weil ich mir dachte Musik ist irgendwie das Ding aber ich werde nie Musik wie soll ich es schaffen?

00:11:30: Und dann war so okay weiß du was?

00:11:31: Ich fang jetzt einfach an zu studieren Weil das machen alle irgendwie um mich rum mit denen ich auf der Schule war und Dann kam aber so ein bisschen dieses hey pass auf Irgendwie ist ja Musik doch die Leidenschaft.

00:11:39: Was ist denn wenn's doch klappt?

00:11:40: und deswegen habe ich dann auch spanisch und französisch angefangen zu stehen.

00:11:43: Studierend war ich mir dacht im besten Fall, wenn es doch irgendwunder geht und ich irgendwie mit der Musik was das klappen sollte würde ich gerne etwas studieren dass selbst wenn ich's nicht fertig studiere, dass mir trotzdem was fürs Leben bringt sozusagen.

00:11:55: Ah okay!

00:11:55: Deswegen hatte mich ja Sprachen ist doch immer gut und tatsächlich hat das dann geklappt weil ich im ersten Semester... Ich bin die Uni gegangen habe nicht aufgepasst sondern nur Texte geschrieben bin heimgekommen und hab' mich irgendwie an ein Laptop gesetzt und angefangen zu produzieren.

00:12:07: also ich hab nichts hier in dieser Uni gemacht sondern nur Musik und dann irgendwann ernstes Gespräch mit meiner Mama geführt.

00:12:12: Und Gott sei Dank hat meine Mama gesagt, Malik, lass doch vollkommen klar.

00:12:16: Du musst Musik machen!

00:12:17: Du musst sofort Studium abbrechen und Musik

00:12:19: machen.".

00:12:19: Und Gott sei Dank hat sie das gemacht, da bin ich auch wirklich auf ewig dankbar.

00:12:22: und dann habe ich eben ein Studium abgebrochen und hab einfach nur noch Musik gemacht, bin im Bars aufgetreten und auf irgendwelchen kleinen Festivals von Freunden organisiert oder Geburtstagen und so.

00:12:32: So ging es dann alles sozusagen los, dass ich gesagt habe ok, ich verfolge das jetzt aktiv sozusagen.

00:12:38: Moment, der so irgendwie ein bisschen was geändert hat im Sinne von oh meine Musik läuft dem Radio zum

00:12:44: Beispiel.

00:12:44: Das weiß ich alles noch sehr genau.

00:12:45: Also tatsächlich das erste Step war als ich auch in einer Bahn, die ich gearbeitet habe.

00:12:50: da haben wir einen Sommerfest gemacht und dann hab' ich

00:12:51: gespielt

00:12:53: und da waren glaube ich so fünfzehn Leute oder so also wirklich keine große Crowd aber eine davon Marie Mein Auftritt quasi gefilmt und dann an meinen damaligen Manager, also der wurde dann mein Manager.

00:13:04: Die hat sie das geschickt.

00:13:05: Okay Und er hat mich dann so in sein Studio eingeladen und da ging es dann so los dass ich so zum ersten mal im studio war und er hat mir das alles so gezeigt.

00:13:12: okay Das waren die ersten steps und dann bin ich auf einer Band von denen, auf Tour gegangen und habe so Support gespielt.

00:13:20: Das heißt das war dann das erste Mal dass ich mir nicht in kleinen Bars gespielt hab sondern wirklich mal auf echten Bühnen stand so ungefähr.

00:13:26: Und da wurde ich dann von meinem Booker quasi gesehen, entdeckt ist immer so ein großes Wort.

00:13:31: aber und der hat mich dann relativ bald danach, da hatte ich noch nie mein Song draußen, hat er mich irgendwann angerufen und gemeint hey jetzt bist du Bock mit James Blunt auf Tour zu gehen?

00:13:40: Was?

00:13:42: Das war wirklich Wahnsinn.

00:13:43: Und er meinte, ja ich hatte einen Song auf YouTube wo ich so Gitarre spiele einfach also kein richtiges produziertes Lied sondern einfach eine Gitarrekamera.

00:13:51: und er meint, ja James Sland hat das gesehen wir haben gerade gesprochen und der würde dich da gerne mitnehmen.

00:13:54: No way!

00:13:55: Was geht jetzt

00:13:56: ab?!

00:13:57: Und so ging es dann los.

00:13:58: Ja du solltest es sein.

00:13:58: Ich bin dabei.

00:14:00: Ja ich weiß noch nicht, es waren zwei Anrufe.

00:14:01: weil beim ersten Anruf habe ich gedacht sie wäre so ein Joke und dachten wir sagen ja komm Ben Passt schon, gell?

00:14:05: Gefühle aufgelegt und irgendwann war es noch mal angerufen.

00:14:09: Das wäre so eineinhalb Wochen.

00:14:11: Hast du Bock?

00:14:12: Okay ja gut dann let's go!

00:14:14: Hat das überhaupt genug Songs?

00:14:15: Krass, ich hatte die Songs aber wie man die dann richtig live spielt für tausende Leute musste ich mir dann schon überlegen Ich bin auch alleine auf der Bühne.

00:14:22: das heißt ich konnte ganz gut irgendwie nicht schauen wo finde ich eine Band sondern ich habe meine Loop Station.

00:14:28: Das ging ganz gut.

00:14:28: und dann war es auch so, hey ich brauche irgendwie ein Song jetzt draußen.

00:14:31: Weil wenn die Leute mich sehen im besten Fall gefällt's denen, dann wollen die irgendwie meine Musik hören, da gibt's gar kein Lied von mir!

00:14:36: Und dann hab' ich ganz schnell nach London geflogen und haben dann wie ein Musikvideo in einem Tag gedreht zurück... ...und alles irgendwie hochgeladen.

00:14:42: und dann waren so alles innerhalb vom Christopher-Zeiten am Tag von der ersten Show von James Blunt Cowboy mein erster Song raus und damit ging die Reise los.

00:14:48: Say The Name.

00:14:49: Okay den blenden wir hier

00:14:51: einmal kurz ein!

00:14:51: Ja unbedingt!

00:15:18: Welches Jahr war das?

00:15:18: Das ist der erste Moment, wo ich dich wahrgenommen habe.

00:15:24: Was blickst du denn heute auf diese Zeit zurück?

00:15:30: Nur positiv!

00:15:31: Da wäre ich ja oft darüber gefragt.

00:15:32: und oft sagen die Leute so... Störst dich, wenn wir kurz über den ESC reden?

00:15:35: Ich sag einfach so, der ist safe!

00:15:37: Das ist überhaupt kein Problem.

00:15:39: Weil der ESC genauso auch mit demselben Ergebnis... ich bin ja letzter geworden aber genau mit all diesem Drumherum, ich würde es genauso nochmal machen.

00:15:46: Es war wirklich einer der krassesten und großartigsten Zeiten in meinem ganzen Leben aus vielerlei Gründen also.

00:15:52: zum einen Der ESC.

00:15:53: viele Leute Kennt den ja nur als diesen einen Abend diese eine Show, aber das zieht sich ja über Monate.

00:15:58: Das war ja quasi dieser Vorenscheid, den ich gewonnen habe und mit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

00:16:02: ehrlich gesagt Ich hatte auch meine Tour ein Tag nach dem ESC schon weil ich mir dachte, ich werde eh nicht... Gewinn.

00:16:07: Und da war so, okay du hast gewonnen und so wie machen wir das jetzt?

00:16:11: Und dann quasi von diesem Vorenschalt bis zum tatsächlichen ESC-Amt ist es ja wirklich monatelang und ganz viel Reisen und dann gibt's Preparts und die lernst den ganzen anderen Künstlerinnen und Künstlern kennen und so.

00:16:21: Es war wirklich so eine unfassbar geile Zeit gerade auch für mich als jemand der... Ja, wirklich live Musik liebt und ich liebe es auf Bühnen zu stehen und Menschen vor mich zu sehen.

00:16:29: Und das war direkt nach Corona, das war ja im Jahr zweiundzwanzig.

00:16:32: Das heißt nach dieser Höllenzeit für uns alle und auch eben für mich weil mir meine Lebensessenz so ein bisschen gefehlt hat, war dann so auf einmal gehen die Türen aber mal sowas von wieder auf und du bist in ganz Europa unterwegs und spielst riesige Shows und irgendwie auch bist irgendwie einen ganz vielen TV-Shows und Live-Shots und was weiß ich alles Mögliche?

00:16:50: Und dann eben diese ESC Abend der auch so viel Spaß gemacht hat und ich habe das auch so genossen auch mir vorher gesagt habe, für mich ist dieser ganze Wettbewerbsgedanke eigentlich vollkommen egal.

00:16:59: Also für mich is das eher ein Festival.

00:17:00: Ich

00:17:00: glaube, dass die beste Einstellung mit der Hüter reingehen

00:17:02: kann!

00:17:02: Ja ich glaub' auch also wenn man da verbissen rein geht und sagt, ich will hier irgendwie gute Punkte machen... Das macht für mich überhaupt keinen Sinn.

00:17:07: Ich hab mir die ganze Zeit gesagt, mir ist es...ich hab's auch vorher schon gesagt Mir ist das Ergebnis vollkommen egal.

00:17:12: Ich freue mich, wenn die Ukraine erster wird.

00:17:13: Das war ja auch das Jahr als die Ukraine angegriffen wurde und dass es dann auch passiert.

00:17:17: D.h.,

00:17:17: das hat mich auch mega gefreut und ich dachte mir für mich, es ist ein Festival!

00:17:20: Und ich find's geil im Line-Up zu sein, hab' die Ehre hier jetzt einen Song zu spielen den ich selber geschrieben habe.

00:17:24: So was?

00:17:24: What the fuck?

00:17:25: Ey, da ist doch der Wahnsinn!

00:17:26: Und so konnte ich diese drei Minuten auf dieser Bühne ultra krass genießen.

00:17:30: also ich hab das noch extrem bildlich vor Augen weil es darum auch in dem Song geht mal Pause zu drücken um die Dinge im Moment aufzusaugen.

00:17:38: Deswegen war auch dieser Moment total cool.

00:17:41: Und dann tatsächlich auch danach, klar im ersten Moment letzter Platz denkst du so shit was hab ich irgendwie falsch gemacht.

00:17:45: aber Dann ging es ja so schnell dass ich auch aus aller welt dieses feedback bekommen habe weil Ich glaube wenn ich jetzt irgendwo mittelfeld gelandet wäre Hätte es wahrscheinlich nie jemand so richtig mitbekommen.

00:17:54: Ich glaube viele leute schauen halt wer wurde erster Wer würde vielleicht zweiter?

00:17:58: und ah wer wurde eigentlich letztes Mal?

00:18:00: Ich habe das dann so mitbekommen, dass viele Leute meinten, okay warum wurde das denn?

00:18:04: Letztes ist doch eigentlich irgendwie ein cooler Song.

00:18:06: Der Typ hat es ganz gut gemacht!

00:18:08: Das ist ein krasser Text wirklich ein realer reales Thema über das er spricht und dadurch ist es dann irgendwie immer mehr gewachsen und auf einmal ist der Song voll die Stecke gegangen international und war halt einer der erfolgreichsten überhaupt.

00:18:19: So ich hatte auch eine goldene Schaltplatte bekommen und war dann mit diesem Song auf riesen Festivals nochmal und deswegen war das für mich eine schöne Lektion fürs Leben.

00:18:27: Die Dinge im ersten Moment wirken wie so eine Niederlage, aber ich glaube am Ende des Tages ist es immer was man draus macht.

00:18:32: Und oft sind die Dinge, die du als schlechtes definierst, dann vielleicht auf die Sachen, auf die du zurückblickst und sagst Gott sei Dank ist das mir damals passiert?

00:18:40: Weil das hat all diese anderen Türen geöffnet

00:18:42: sozusagen.

00:18:43: Schön!

00:18:44: Rockstars war das Geist.

00:18:45: Auch den wollen wir jetzt mal kurz hören.

00:18:50: Ja, klar.

00:18:51: Das ist natürlich auch ein Hit denn irgendwie jeder kennt auf jeden Fall läuft bei uns immer noch rauf und runter Einfach ein geiler Song

00:18:58: Dankeschön.

00:19:00: Mein Ziel von dem Podcast hier ist es ja aber auch immer so ein bisschen noch dich persönlich erkennen zu lernen nicht unbedingt privat Aber persönlich.

00:19:08: Deswegen habe ich so paar random Fragen.

00:19:10: Mal schauen wo das hinführt.

00:19:12: Bist

00:19:13: du denn Privat genauso wieder auf der bühne bist oder in wiefern unterscheiden sich Deine private Persönlichkeit von deiner Bühnenpersönlichkeit?

00:19:21: Sehr gute Frage.

00:19:22: Ich glaube, dass meine Bühnepersönlichkeit schon so ein bisschen eine Rammensaum ist... Also ich bin ja alleine auf der Bühne und oft ist es ja so das ich auch sehr großen Bühnes stehe und die alleine irgendwie einzunehmen.

00:19:34: da musst du schon ein bisschen Gas geben sag' ich mal deswegen.

00:19:37: aber ich genieße das auch total und ich mag das dann auch sehr in diesem Mittelpunkt zu stehen.

00:19:41: ich glaube das hat weiß ich nicht das ist ein bisschen mein Gen vielleicht.

00:19:44: also es war schon immer für mich jetzt kein Problem dieses Rampenlicht eigentlich nie so richtig gesucht in meinem privaten Leben.

00:19:51: Also im Privaten bin ich eher ein bisschen stiller, ich mag es immer lieber zuzuhören als zu sprechen und bin jetzt keiner der irgendwie laut den Mittelpunkt sucht.

00:20:00: Ich glaube das ist so ein ganz großer Unterschied.

00:20:01: also auf der Bühne genieße ich das total wenn die Lichte auf mich sind und nicht voll Gas geben kann.

00:20:05: aber im Privatten bin ich dann eigentlich eher das Gegenteil und sitzt da daneben und mache ab und zu mal einen kurzen Spruch.

00:20:10: aber sonst höre ich euch eher zu.

00:20:11: Aber

00:20:12: ich glaube das haben viele Künstler.

00:20:13: so habe ich schon öfter auf jeden Fall mal gehört welche Rolle würdest du denn in so einer Gruppe einnehmen, so angenommen ihr seid zu zehnt oder so.

00:20:21: Mit deinen Kumpelskumpelinen am Tisch?

00:20:23: Was für eine Rolle hast du da?

00:20:24: Oh

00:20:24: gute Frage!

00:20:25: Ich glaube ich bin der, der relativ still dabei sitzt immer zu hört aber wenn er dann was gefragt wird dann auch irgendwie etwas ganz Gutes zurückgeben kann sozusagen.

00:20:34: also ich höre mal sehr viel zu und mache mir sehr viele Gedanken über alles und ich habe auch eine sehr glaube ich eine sehr empathische Art das habe ich glaube ich so krass von meiner Marm mitbekommen dass alle irgendwie gleichzeitig so versuche zu sehen sozusagen und allen auf alle gleichzeitig ein bisschen einzugehen.

00:20:50: Und dementsprechend glaube ich bin nicht der, der ruhig in der Ecke sitzt und wenn er dann was gefragt wird, dann irgendwie etwas Gutes im besten Fall sagen kann und vielleicht noch irgendwen mit rein nimmt in den Kreis, der vielleicht noch nicht so viel gesprochen hat oder so ein bisschen schichternd war sozusagen.

00:21:01: Cool!

00:21:04: Wie sieht denn bei dir ein perfekter freier Tag aus?

00:21:09: Boah, also ein perfekter Tag ist auf jeden Fall kein freier Tag ehrlich gesagt weil ich liebe es auf der Bühne zu stehen und irgendwie eben meine Songs zu spielen.

00:21:15: Der beste Tag ist eigentlich wenn ganz viel los ist.

00:21:18: Aber so ein freier Tag, da wäre ich auf jeden Fall Sommer.

00:21:23: Und ich wär ganz viel draußen am besten den ganzen Tag eigentlich kein Handy und irgendwie mit meiner Freundin vielleicht irgendwo am Strand und dann Sport machen.

00:21:32: Ich kann nicht so gut ewig lang rumliegen.

00:21:35: So am Strandregel liegen, das kann ich irgendwie nicht.

00:21:37: aber erst mal eine Stunde und was lesen und dann irgendwie auf ne Wanderung gehen durch nen Wald irgendwas Grünes.

00:21:43: Wir waren in Thailand Anfang des Jahres und es war so krass!

00:21:47: in Asien und diese Flore und Fauna da hat mich so krass umgehauen.

00:21:53: Wir waren in der Nähe von Puket quasi aber schon ein Stück weg davon, das war die nächste größte Stadt Und es war Wahnsinn, wir sind dann auch nach Chaos Sock gefahren.

00:22:03: Es ist so dieser ganz große Nationalpark der älter als der Amazonas also wirklich unfassbarer Ort.

00:22:09: und da gehst du einfach rein ins Grüne und bist weg!

00:22:12: Du bist wirklich gefühlt auf Pandore auf einmal.

00:22:14: das ist wirklich unfastbar und du hörst Geräusche von Tieren die du hier nicht kennst.

00:22:19: Das ist wirklich... wie auf einem anderen Planeten auf einmal und ich habe richtig gemerkt wie sehr ich das manchmal brauche einfach in diese Natur einzutauchen.

00:22:27: Was für ein krasses Zuhause wir eigentlich haben, mit dieser Erde.

00:22:30: Das ist wirklich Wahnsinn!

00:22:32: Und das ab und zu mal wieder sich irgendwie vor Augen führen... ...das würde auf jeden Fall zu meinem Tag gehören.

00:22:36: Also einfach ins Grüne raus und irgendwann abends zurückkommen und dann ins Bett.

00:22:41: Schön!

00:22:42: Kochst du gerne selbst?

00:22:46: Manchmal.

00:22:46: Ich sage mal so, ich nehme die Zeit zu selten Aber wenn ich es dann mal mach, mag ich's eigentlich ganz gern.

00:22:55: Was mich oft überfordert, obwohl ich auch auf der Bühne oft viele Sachen gleichzeitig mache... ...aber was ich ganz schlimm finde ist, wenn ich so drei Sachen gleichzeitig irgendwie auf dem Herd hab, da verlieh' ich komplett die Kontrolle und du musst am besten noch irgendwas schnibbeln oder so.

00:23:06: Okay, ich wärbs hin, wir bestellen was!

00:23:08: Ich kann nicht mehr.

00:23:09: Das ist auch ein bisschen das Problem.

00:23:10: aber wenns einfacher isst, dann mag ich das schon ganz gerne.

00:23:12: Und was ist so das Gericht, was du am Besten kannst?

00:23:16: Also ich glaube, ich habe eine richtig krasse Bolo Also so eine vegane Bolognese, ich glaube die ist schon sehr, aber weil ich mache sie auch mit so marinierten Tomaten noch.

00:23:26: Und ja also... Ich würde behaupten, ich glaub das sagt jeder, aber ich will überhaupt meinen Bolognen schon extrem gut!

00:23:31: Ich bin auch der Meinung, dass meine sehr Gutes

00:23:33: sind.

00:23:33: Das ist Klassiker.

00:23:35: Irgendwo braucht's mal einen

00:23:36: Bologner Contest.

00:23:36: Machst du die dann mit so veganem Hack oder so mit Linsen?

00:23:39: Genau, also gib beides.

00:23:40: Aber ich mag es natürlich mit veganem Hack ein bisschen lieber und dann auch Mit Karotten auf jeden Fall und dann auch so ein Schuss Rotwein, dann aufkochen lassen.

00:23:51: Und dann auch mit Balsamico und frischem Knoblauch und damit die Tomaten einlegen und so.

00:23:58: Hört

00:23:58: sich

00:23:59: gut an!

00:23:59: Ich liege das.

00:24:02: Ich mache mal einen kleinen Kocherabend und kommen alle vorbei.

00:24:05: Bist du denn ein ordentlicher Mensch oder ist es bei dir eher so kreativ kaotisch?

00:24:11: Tatsächlich bin ich überraschend ordentlich glaube ich weil Lieber das Chaos, also ich sag mal so... Ich mag's ganz gern wenn ich zum Beispiel kreativ sein will.

00:24:19: Also ein Song schreiben wir so dann brauche ich ein bisschen Chaos um mich rum.

00:24:21: Ich finde so sterile Räume da passiert im Kopf irgendwie nichts aber ansonsten bin ich extrem ordentlich.

00:24:27: Also ich weiß immer wo alles ist, ich bin zum Beispiel auch so das oft wenn ich Sachen hinlege dass die irgendwie parallel zu anderen Sachen liegen müssen und so.

00:24:33: also wirklich ganz schlimm.

00:24:35: Da bin ich schon ein ordentlicher Typ und meine Freundin verarscht mich ab und zu weil ich echt viel ordentliche bin als sie und sie mir dann oft so Freunden Bilder von meinem Kleiderschrank schickt weil es alles perfekt reingeordnet ist und so da bin ich glaube ich schon eher so ein ordentlicher Typ.

00:24:47: aber wenn ich kreativ werden muss der Raum in meiner Wohnung wo ich quasi so Songs mache der ist immer ein Chaos.

00:24:53: Ja?

00:24:53: Das muss dann irgendwie sein.

00:24:54: Ah ok!

00:24:56: Gut, ich muss nicht ab und zu kreativ arbeiten.

00:24:59: Aber für mich ist es ganz wichtig damit ich gut arbeiten kann dass das ordentlich ist.

00:25:02: Das umfeldordentlich ist.

00:25:03: ja sonst ist immer im Kopf Chaos und dann geht nix.

00:25:06: Ja bei mir ist so Ich glaube ich brauche ein bisschen Kopf Chaos damit ich Kreativ sein kann.

00:25:10: Und deswegen ich glaub wenn ich zugeordnete im Kopf wäre Dann würden die Sachen so reiben aneinander und ich glaube aus dieser Reibung entsteht dann das Zeug.

00:25:16: Deswegen brauche ich so ein bisschen Chaos um mich rum Dass ich sage okay jetzt darf ich mir auch einen Chaos im Kopf erlauben weil hier ist eher alles egal.

00:25:23: Du

00:25:25: hast dich denn das letzte Mal selbst überrascht?

00:25:28: Uuh, selbst überasht.

00:25:30: Das ist eine gute Frage.

00:25:31: Also mal kurz überlegen.

00:25:32: Ähm... Selbst überrasch- Boah!

00:25:36: Dann hab ich mich dann selbst überarscht.

00:25:37: Soll ich mir kurz über legen?

00:25:39: Ich hatte letztens ne sehr, sehr gute Diskussion und ich bin eigentlich ein superharmonischer Mensch und lieber so, ah dann sag' ich mal lieber nichts, selbst wenn ich das Gefühl habe die Person liegt eigentlich falsch Und ich versuch' das gerade so n bisschen zu lernen dass ich auch mein Mund aufmache und sage so hey nee Moment mal ich seh das anders Und da hatte ich letztens sogar mehrere an einem Abend richtig gute Diskussion, also wirklich auch so fruchtbare Diskussionen.

00:26:00: Schön!

00:26:00: Da war ich sehr stolz auf mich selber, weil ich ihm eigentlich auch gerne aus dem Weg gehe und das gerade mir eben vorgenommen habe zu machen.

00:26:06: Wenn man sich etwas vornimmt und uns dann noch wirklich macht und dann auch merkt, dass bringt auch was... Das ist einfach ein geiles Gefühl.

00:26:12: Ich übe immer richtig das nach

00:26:14: Hause.

00:26:14: Genau, das

00:26:15: ist was Gutes gemacht.

00:26:17: Noch die letzte persönliche Frage.

00:26:19: Was war denn dein letztes Rabbit Hole in dem du drin warst?

00:26:23: Oh Gott, ich bin immer wieder in ganz schlimmem Rabbit-Holster.

00:26:26: Das letzte lass mich mal kurz überlegen... Ich war in einem Miley Cyrus-Rabbit-Hole auf jeden Fall vor so ein paar Tagen.

00:26:33: Bin ich einfach so komplett im Miley-Syrus und hab mir das Leben abgedriftet.

00:26:38: Hast du irgendwas Spannendes rausgefunden?

00:26:41: Diese ganze Familiengeschichte fand ich super spannend auch mit ihrem Dad und ihrer... Die hatte ja glaube ich drei Geschwister und dann auch mit der Schwester und so.

00:26:48: Es war alles crazy die dann nicht zur Hochzeit von der Marm durfte dem Ex-Freund von der Tochter, also ganz wild und ich weiß wirklich nicht mehr wie ich da reingeraten bin.

00:27:01: Das war auf jeden Fall spannend.

00:27:02: Wahrscheinlich

00:27:02: wegen ihrem neuen Album.

00:27:03: Ich glaube das kommt am Freitag und wir haben einen Zaun gerade vielleicht dadurch...

00:27:07: Kein Mut sein ja ich weiß auch nicht mehr genau.

00:27:09: Spannend auf jeden fall!

00:27:10: Ja es ist tatsächlich recht spannend und ich mag sie auch echt gerne.

00:27:12: Also ich finde die ist echt eine coole... krasse Person und irgendjemand, der nicht versucht in irgendeine Schublade zu passen oder es allen Leuten recht zu machen.

00:27:19: Und zum Menschen finde ich immer super!

00:27:21: Du hast das vorhin schon ein bisschen angeschnitten?

00:27:23: Du bist ja irgendwie so eine Art One-Man-Show auf der Bühne... du hast letztens beim Stadtfest in Reutlingen gespielt.

00:27:29: Ich konnte leider nicht kommen weil ich im Urlaub war, glaube ich.

00:27:31: Ja okay ist okay.

00:27:32: Urlaub ist

00:27:33: gut.

00:27:33: Ist ok, gell?

00:27:34: Trotzdem hat mich geärgert, weil danach alle hier so geschwärmt haben.

00:27:37: oh mein Gott das war so krass und er macht einfach alles selber und er hat da Instrument und dann hat er seine Loopstation und baut diese Songs auf.

00:27:45: Nehmen

00:27:45: wir uns mal kurz mit für jemanden, der das irgendwie noch nicht so kennt oder gehört hat.

00:27:49: Wie funktioniert denn das?

00:27:51: Ja also pass auf!

00:27:52: Das ist so... Ich habe eine Loop Station, das kann man vielleicht von Ed Sheeran.

00:27:57: Du hast ja schon gesagt, das Ding ist also.

00:27:58: das Prinzip ist quasi du drückst einen Knopf und spielst was auf einem Instrument oder singt etwas ins Mikro.

00:28:03: Und die Loop Station nimmt das dann auf.

00:28:04: während du es spielest bzw.

00:28:06: singst wird das live aufgenommen und dann drückt sie nochmal ein Knobs und dann ist das fertig aufgenommen Und du kannst so mit quasi step by step immer mehr übereinander aufnehmen.

00:28:20: Also fängst zum Beispiel an, mit der Gitarre, nimmst die Gitarra auch wenn sie fertig ist gehst du zum Klavier, nennst die auf und die wird dann da drüber gedappt.

00:28:27: also overdubbing heißt es dann.

00:28:28: Und so kannst du quasi step-by-step wie eine Band quasi ein Instrument nach dem anderen übereinander legen und hast irgendwann ganz viele.

00:28:36: Und kannst eben auch gleichzeitig dann mal Pause drücken, wieder Play drücken oder mal per Knopf drucken Instrument stumpf schalten und wieder reinkommen lassen.

00:28:45: Ich habe das auf dem Boden, also ich hab so einen Pedalboard quasi, also so ein Ding wo ich mit den Beinen des Steuer, weil ich ja mit den Händen die Instrumente spiel.

00:28:54: Man kann bei mir live miterleben, wie so ein Song aufgebaut wird.

00:28:58: Schritt für Schritt geht es an den Drums los und dann hole ich mit dem Bass weg, E-Gitarre drüber, dann singe ich den Chor ein, dann gehe ich zum Klavier.

00:29:05: Dadurch kann natürlich auch viel schief gehen, weil das ist alles live!

00:29:08: Aber ich liebe das auch, weil es

00:29:10: ständig

00:29:11: ist,

00:29:12: aber ich mag das auch.

00:29:13: Weil

00:29:14: es

00:29:15: sind ja so viele Töne übereinander, dass man... Ich weiß nicht ob ich das unbedingt merken

00:29:19: würde.

00:29:19: Also manchmal ist es... Gut, das passiert tatsächlich inzwischen sehr selten zum Glück aber manchmal ist's so, dass ich ein Song wirklich banden muss und neu anfangen muss weil wenn irgendwie der Beat z.B.

00:29:28: daneben ist dann spürst du den ganzen Song.

00:29:31: okay stimmt irgendwas nicht und bevor ich die Leute das den Zumute dann breche ich lieber auf und fange wieder von vorne an.

00:29:37: Aber ich mag diese Momente tatsächlich super gerne!

00:29:39: Ich glaube ich bin jetzt auch zum Glück an so einem Punkt.

00:29:40: ich bin nicht mehr so super aufgeregt oder so nervös vor vor einem Konzert.

00:29:45: Weil schon so viel schief gegangen ist, dass ich mir immer denke, mir kann eigentlich nichts passieren und dementsprechend ist das ganz cool weil ich mir einfach denke hey gerade diese Momente wo was schief geht ich glaube die sind für die Leute da draußen auch wirklich eigentlich die schönsten fast weil also klar man muss auch damit umgehen können auf der Bühne kann ich glaube ich in Zwischengangs okay und für die zeigt es zum einen, hey das ist wirklich live was hier passiert?

00:30:04: Das ist nicht einfach eine Playback-Show sondern hier wirklich steht jemand der Musik macht gerade.

00:30:09: Und gleichzeitig ist es das was ja wirklich heraussticht an.

00:30:12: also es ist nicht die gleiche Show wie nächste Woche sondern hier ist gerade etwas passiert

00:30:16: wo mit dem ich

00:30:16: mal genau habe das erlebt und dass macht das irgendwie besonders hat mir tatsächlich James Blunt damals auch gesagt weil bei dem auch ab und zu mal was schief ging oder den Text vergessen hat.

00:30:24: und so Tour, wo ich so dabei war und deswegen haben wir ganz viel gesprochen.

00:30:28: Und er hat mir da so wie so Tipps gegeben ein bisschen meinte auch so embrace umarme die Fehler.

00:30:36: also liebe auch die Fehler weil die machen die Show im besten Fall.

00:30:39: besonders weil die Leute kommen nicht zu einem live Konzert um einfach eine cd abgespielt zu hören.

00:30:43: Die wollen diese menschlichen Momente.

00:30:44: das war ne schöne Lektion Genau, aber lange Rede kurzer sind.

00:30:48: So kann ich dann quasi alleine so mit allen Instrumenten um mich herum so ein Song aufbauen live und quasi hab auch die Freiheit.

00:30:55: Dadurch ist auch jedes Konzert so ein bisschen anders weil ich die Freiheit habe alles zu machen wie ich will.

00:30:58: Also wenn ich sage Boah weiß nicht der Refra war gerade so geil Dann kann ich einfach nochmal spielen Ich habe keine Band mit der ich mich abstimmen muss sozusagen Das ist halt eine coole Freiheit Und ich kann auch...ich gehe oft ohne Settliste auf ne Bühne Weil ich mir sage ich gucke einfach mal spontan Ja ja also so'n bisschen Orientierung hab ich schon, womit fange ich an welche zwei, drei Songs spiel ich am Ende.

00:31:14: Aber alles dazwischen ist eigentlich mehr so Freestyle weil ich oft dann fühle okay jetzt ist grad irgendwie die Stimmung so gut für eine Ballade zum Beispiel oder jetzt kann es richtig knallen und so und dadurch dass ich alleine bin kann ich das halt einfach spontan so steuern und das macht mega Bock.

00:31:27: Hast du dir das selber beigebracht?

00:31:29: Ja

00:31:30: Boah, krass.

00:31:31: Also ich hab sowohl Ed Sheeran schon mal live gesehen und hab mir da auch schon gedacht der hat ja teilweise auch noch Band.

00:31:36: Manche sagen's macht er selber, manchen mit Band.

00:31:38: Und dann haben wir gesagt das ist irgendwie crazy aber nochmal Next Level war wo ich Tash Sultana gesehen habe.

00:31:43: Ohja die ist lang.

00:31:44: Oh mein Gott!

00:31:45: Habt ihr auch live gesehen?

00:31:46: War auch so eine Inspiration bei mir.

00:31:47: Ja

00:31:48: glaube ich Ich finde es viel zu... also für mich wäre das viel zu überfordern, weil's irgendwie so multitaskingmäßig aussieht.

00:31:55: Dass ich in irgendwelche F*** krieg' nicht hin.

00:31:57: Ja,

00:31:58: ich glaub', dass ist ein bisschen die Übung einfach.

00:31:59: Wirklich einen übelen Respekt für Leute, die das kennen wirklich!

00:32:02: Vielen Dank dir!

00:32:02: Ja, ja, ich kann tatsächlich auch Jack Garrett empfehlen.

00:32:05: Der war für mich auch ein krasser... Jack Garret?

00:32:06: ...er ist nicht so bekannt aber der war für meine krasse Inspiration auch.

00:32:10: Weil ich weiß noch, da sich damals so ein bisschen einige Jahre her... Da war ich so n bisschen lost, weil ich mir dachte, ich würde gerne diese ganzen Instrumente, die ich so ein bißchen spiele, live irgendwie umsetzen.

00:32:21: Wie viele

00:32:22: kannst du spielen?

00:32:24: Gitarre, Bass, Schlagzeug und Klavier.

00:32:26: Und

00:32:27: deine Stirböffel!

00:32:31: Dann habe ich eben Jack Garrett gesehen.

00:32:32: der war Support für Ben Howard damals.

00:32:35: Der hat das gemacht er hat auch alle Instrumente gespielt und da habe ich erst gecheckt wie man das looten kann.

00:32:40: dass es funktioniert dass du nicht gefühlt pro Song fünfzehn Minuten brauchst sondern dass man das zusammen mischt extrem inspiriert und motiviert mir da so ein Set zusammen zu bauen, um zu basteln und zu verkabeln.

00:32:52: Und deswegen also Tash Sotana und Jack Garrett sind so voll die Live-Inspiration für mich.

00:32:57: Cool!

00:32:58: Muss ich hier mal angucken?

00:32:58: Wie kenne ich tatsächlich noch

00:32:59: nicht?!

00:33:00: Jetzt geht es nicht nur mir, sondern auch vielen unseren Zuhörern.

00:33:04: Dass wir dich mal live

00:33:04: sehen wollen!

00:33:05: Können wir das denn dieses Jahr noch irgendwo in Baden-Württemberg?

00:33:12: Ich gehe aber nächstes Jahr auf Tour.

00:33:15: Ich habe jetzt sehr viel Veränderung in den letzten Monaten durchgemacht, bin ja umgezogen und daraus sind so viele Songs entstanden.

00:33:23: Ich hab so viele neue Songs geschrieben wie noch nie in meinem Leben vorher Und weil ich mir dachte, ich würde gerne all diese Songs mal irgendwie zeigen.

00:33:30: Habe ich gesagt, ich brauche da einfach ein bisschen mehr Zeit.

00:33:32: Ich schaff das dieses Jahr nicht so eine Tour auf die Beine zu stellen mit all diesen Songs.

00:33:35: Deswegen habe ich gesagt okay nächstes Jahr gehe ich auf Tour.

00:33:37: dann aber richtig und damit ganz ganz vielen neuen Tracks um das einfach mal der Welt zu zeigen sozusagen deswegen auf jeden Fall nächstes Ja

00:33:44: neue Tracks bedeuten ja auch immer und du hast in letzter Zeit in einem kürzester Zeit zwei rausgebracht.

00:33:49: wenn ich richtig lege make you mine und easy.

00:33:53: Das riecht ein bisschen nach IP oder

00:33:56: Album.

00:33:57: Vielleicht!

00:33:58: Kannst du noch nichts dazu

00:33:59: sagen?

00:34:00: Also ich kann sagen, wahrscheinlich wird es irgendwie so was geben... Ich bin aber tatsächlich, muss ich ehrlich sagen, ich bin jemand der nie so Alben- oder IPs wirklich plant sondern für mich ist das immer so eine wie so eine Zusammenfassung von einem Kapitel.

00:34:15: Also ich schreibe Songs und irgendwann habe ich das Gefühl, okay jetzt rückblickend, ah das irgendwie fühlt sich das an wie ein abgeschlossenes Kapitel und dann wird es erst sozusagen zu einer EP oder zu einem Album.

00:34:24: aber was ich sagen kann ist dadurch dass ich gerade so viele Songs geschrieben hab um grade durch so ein klares Kapitel in meinem Leben gehe.

00:34:29: mit all diesen Veränderungen mit Umzug usw.

00:34:31: weiß ich dass wenn das sobald das abgeschlossen ist und das wird wahrscheinlich nächstes Jahr könnte ich mir sehr gut forschen als soweit Dann werde ich auf jeden Fall wissen, dass jetzt auch mein Lebenskapitel abgeschlossen ist und somit ist dieses Album oder diese IP auch abgeschlossen.

00:34:44: So gesehen lange Rede kurzer sind nächstes Jahr... Sehr gut möglich, dass da was kommt.

00:34:47: Schön!

00:34:48: Da freuen wir uns.

00:34:49: Umzug innerhalb einer Stadt oder wirklich ein Umzug?

00:34:52: Umzug umzug.

00:34:52: Also ich komme ja eigentlich aus Landsberg, aus der Nähe von München und hab da eigentlich mein Leben lang auch gewohnt, hab da auch Family und so weiter und hat auch meinen Studio und mein Team und so... Und meine Freundin die auch von dort ist wohnt jetzt schon seit fast drei Jahren in Berlin und wir hatten eine ganze Sofernbeziehung und ich habe gefühlt im in der Deutschen Bahn gewohnten.

00:35:11: Die ganze Zeit hier oben runtergefahren.

00:35:13: Das haben mich so abgefangen.

00:35:13: Ich hab gesagt hey pass auf Ich mache Musik, das heißt ich bin ein bisschen flexibler.

00:35:17: Ich probiere es jetzt mal aus.

00:35:18: Ich bin eigentlich kein Berlin-Fan aber ich probier das jetzt mal raus weil auch uns beiden klar war wir ziehen irgendwann wieder zurück so in den Süden.

00:35:24: Das ist irgendwie so das

00:35:24: Zuhause.

00:35:25: Also ein Kapitel eigentlich da

00:35:26: nieder.

00:35:26: Genau deswegen ist halt genau das für mich einfach ein Kapitel.

00:35:29: Ich mach' das jetzt einmal und es macht doch total Spaß.

00:35:30: Ich genieße's auch

00:35:31: extrem.

00:35:31: Aber Berlin macht ja auch Sinn für Musikerne muss man auch sagen?

00:35:33: Das kommt

00:35:34: auch dazu genau!

00:35:35: Und ich glaube dadurch dass ich weiß also sich irgendwann Zurückfahr sind die Sachen die cool sind an Berlin noch cooler weil sie nur für eine bestimmte Zeit sind.

00:35:42: Man sie dadurch noch mehr schätzt weil ich mir denke, ja komm scheiß drauf.

00:35:46: Ich bin eh irgendwann wieder weg sozusagen und dadurch kann ich die Zeit gerade da sehr genießen.

00:35:50: deswegen ist das eine schöne Zeit.

00:35:51: aber trotzdem sind halt wahnsinnig viele von meinen Komfortzonen und von den Dingen die ich halt sehr lange so für sicher um mich herum hatte so meine Familie mein Studio mein Team all das habe ich halt auf einmal aufgegeben und zu Hause natürlich auch meine Wohnung usw.

00:36:06: Und das war natürlich schon ein großer großer Step mit viel Unsicherheit verbunden und so weiter und dass alles ist so ein bisschen dieses Kapitel sich gerade so fühlt also ein bisschen Umbruch, neue Anfangen, alten Dingen irgendwie Tschüss sagen und so weiter.

00:36:18: Und deswegen weiß ich genau das wird irgendwann wenn ich dann wieder zurückkomme oder wenn es abgeschlossen ist wird das ein Kapitel sein.

00:36:24: Das sind ganz ganz... ein großes und wichtiges Kapitel in meinem Leben gewesen wird.

00:36:27: Ja, sehr viel Futter für neue Musiker.

00:36:29: Auf jeden Fall!

00:36:32: Wir sind gespannt.

00:36:33: ich sage nochmal folgt alle mal liegt.

00:36:35: dann kriegen wir nämlich auch immer schön alles mit auf Instagram wo auch immer TikTok wahrscheinlich auch.

00:36:41: Dann kriegen wir auch schon die Touren mit und neue Alben und EPs oder Singles und was auch immer.

00:36:47: Ich sag danke, dass du da warst.

00:36:49: Das war richtig schön!

00:36:50: Ja, finde ich auch.

00:36:50: Danke dir, hat mir das fast gemacht.

00:36:52: Teufel,

00:36:52: teufel den Umzug und hoffentlich bis ganz bald.

00:36:55: Unbedingt.

00:36:56: Ciao, ciao, mach's

00:37:01: gut.

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Eure Lieblingsstars im Podcast-Interview.

von und mit antenne 1

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